Ich bin noch heute nachmittag zum Healthcare Center gefahren, dass mir von Paychex vorgegeben wurde. Dort habe ich nur eine Urinprobe für den Drogen- und Alkoholtest abgeben müssen. Da ich gestern abend aber ein oder vielleicht auch zwei Glas Wein hatte, habe ich den Doc gleich mal gefragt, ob mir daraus ein Strick gedreht werden könnte! Nein, sie würden tatsächlich nur nach Drogen schauen! Nur zur Info: dieser Check wird von der Firma bezahlt!
Wir sollten heute abend eigentlich Besuch von Mikaela bekommen. Kurz zur Erklärung für diejeniegen, die jetzt nicht sofort erinnern, wer Mikaela ist!
Mikaela ist ebenfalls Green Card Gewinnerin und wir haben sie einmal kurz vor unserer Abreise in Hamburg getroffen. Beim Gewinnertreffen in New York war sie ebenfalls dabei und flog danach sofort nach Los Angeles, wo sie seitdem auch lebt.
Beim Autokauf hatten wir angeboten, dass Herbert mal mit schaut. Als sie sich für einen Wagen entschieden hatte, hat Herbert dann auch noch einen kompletten Satz Reifen raushandeln können. Nur ist ihr leider heute, auf der Fahrt zu uns, ein Reifen komplett weggeschossen. Sie stand nun in Anaheim und wartete auf den AAA, dem amerikanischen ADAC, in den sie glücklicherweise gleich nach Kauf des Autos eingetreten war. Wir sind natürlich zur moralischen Unterstützung ebenfalls zum Ort des Geschehens geeilt. Da Mikaela nur ein Notrad aufgezogen bekam und sie für die Fahrt zurück nach LA lieber wieder vier normale Reifen am Wagen gehabt hätte (was ich vollkommen nachvollziehen konnte, nachdem ich das Notrad gesehen habe), gingen wir auf die Suche nach einem Reifenhändler. An einer Tankstelle fragten wir nach dem Weg. Laut Beschreibung mußten wir von der Tankstelle links runter zwei Meilen die Straße entlang. Leider war die Ausfahrt der Tankstelle nur ein One Way, so dass wir einen U-Turn an der nur wenige Meter entfernten Kreuzung planten. Doch dafür mußten wir erst einmal über sechs Fahrspuren auf die ganze Linke gelangen. Normal wäre gewesen, wenn man sich Spur für Spur langsam vorgetastet hätte, Mikaela aber fuhr, mit bittendem Dackelblick an den herannahenden Verkehr, komplett über die sechs Spuren gerade rüber! Ich konnte meinen Augen kaum trauen - schade das ich keine Kamera dabei hatte! Wir haben noch viel über ihren Fahrstil gelacht - herrlich!
Während ihr Reifen gewechselt wurde, haben wir in einer bekannten Fast Food Kette gemeinsam was gegessen. Um 09.00 pm konnte Mikaela die Heimreise mit einem intakten Auto antreten!
Auch wenn der Abend etwas anders verlaufen ist, wie wir ihn geplant hatten, so hatten wir wirklich eine Menge Spaß!
Donnerstag, 30. August 2007
Drogentest und geplatzte Reifen
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Tanja, Herbert + Kinna von Ducati
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Tatarataaaa.....
Gerade rief Chris an, der Manager von Paychex, bei dem ich mein letztes Gespräch hatte!
Er hat mir ein Angebot gemacht und ich habe es angenommen! Wenn mein Backgroundcheck und mein Drogentest nun auch für Paychex gut ausfallen, woran ich keinerlei Zweifel habe, fange ich am 10.09. in der Firma an, die bereits 5 mal unter die 100 besten Arbeitgeber Amerikas gewählt wurde!
Ich kann meine Gefühle gerade nicht beschreiben! Einerseits freue ich mich natürlich ohne Ende - endlich Leute kennenlernen, endlich wieder Geld verdienen, den Horizont erweitern...
Andererseits habe ich auch Angst - bin ich dem gewachsen, reichen meine Englischkenntnisse aus, um hier auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen...?
Himmel, es rasen tausend Gedanken durch meinen Kopf!
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich nun weitergeben, dass man mich nicht mit offenen Armen in der Arbeitswelt Amerikas erwartet hat. Ich wußte zwar, dass es nicht ganz leicht wird, habe es mir aber doch einfacher ausgemalt. Letztendlich war es ziemlich schwierig, irgendwo eine Chance zu ergattern! Aber der Tip von Helge und Helena, die ich beim Gewinnertreffen in New York persönlich kennenlernen konnte, besonders auf "Open House" zu achten, war Gold wert!
Ich soll noch heute nachmittag zu Paychex kommen und mir die Instruktionen für den Drogentest abholen! Bin ja mal gespannt, wie es dann weitergeht!
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Tanja, Herbert + Kinna von Ducati
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Mittwoch, 29. August 2007
Sonne satt
32,3 Grad draußen und es ist 6 pm!!!! Selbst am Pool (nicht im Pool) war es uns heute nachmittag zu warm - wir haben die klimatisierte Wohnung bereits nach einer 3/4 Stunde wieder aufgesucht!
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Tanja, Herbert + Kinna von Ducati
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Montag, 27. August 2007
Noch keine Entscheidung
Heute war nun das 3. Interview bei Paychex. Wie es uns Deutschen ja nachgesagt wird, war ich überpünktlich! Ich mußte dann ca. 10 Minuten warten, bis Chris, der Manager, mich in der Lobby abholte und auf der selben Etagen mit mir in ein Konferenzzimmer ging. Das Interview dauerte diesmal nur knappe 15 Minuten. Ich kann nicht sagen, ob ich das als gut oder schlecht einstufe. Es ist einfach so, dass ich ja bereits bei den zwei voran gegangenen Interviews alle meine "Geheimnisse" preisgegeben habe! Auch diesmal kam es zu keiner Entscheidung, was ich eigentlich erwartet hatte. Chris hat mir aber gesagt, dass es das letzte Interview war und mich nun in dieser Woche ein Anruf erwartet, der mir sagt, ob ich den Job bekomme oder eben nicht. Wenn ja, so muß ich nächste Woche zum Drogentest und mein Background wird natürlich auch noch durchleuchtet. Sollte dies beides dann gut ausfallen, könnte ich in ca. 2 Wochen anfangen! Es wurde übrigens weder über Geld noch Urlaub oder Benefits gesprochen! Das scheint aber, laut Chris Erläuterungen, üblich zu sein!
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Sonntag, 26. August 2007
Abschied und Johnny Cash
Heute war der Tag, an dem meine Mama wieder abreiste. Wir brachte sie natürlich zum Flughafen und schlenderten noch eine ganze Weile mit ihr durch das Flughafengebäude, bevor wir sie zum Gate brachten und wieder Richtung Heimat fuhren. Natürlich war der Abschied traurig und wir hoffen, sie muß nicht zu lange unter dem Jetlag leiden!
Zum Glück bot die Stadt Irvine zum Trost ein kostenloses Konzert am Abend im Woodbridgepark an. Es war ein Johnny Cash Tribute Konzert und man sollte Stühle, sein Picknick und Spaß mitbringen. Wir als Neulinge hatten nur unsere Strandstühle dabei (und die wollten wir fast auch nicht mitnehmen!). Es war klasse - genauso habe ich mir das vorgestellt. Wir trafen eine halbe Stunde vor Konzertbeginn ein und schlossen uns der Masse an, die in den Park strömte. Dort war eine kleine Bühne aufgebaut und alle verteilten sich auf der Wiese drumherum. Neben uns packte man erst eine Decke aus, stellte darauf einen Tisch (den man zuerst natürlich zusammenbauen mußte), holte die Weinflaschen raus (wir dachte bis dahin, man dürfte in öffentlichen Parks etc. keinen Alkohol trinken) und dann wurde aufgetischt. Es gab Kräcker als Vorspeise, Salat und Pastete als Hauptgang und selbstgebackenen Kuchen mit Sahne zum Nachtisch! Himmel, mir lief das Wasser im Mund zusammen!!!
Und es war kaum zu glauben, aber auch das Konzert war spitze! Man hätte bei geschlossenen Augen denken können, Johnny Cash persönlich steht auf der Bühne!
Nur leider unterschätzen wir noch immer den Sonnenuntergang! Sobald die Sonne nämlich verschwunden ist, kann man gut eine Jacke überziehen! Natürlich waren wir nicht entsprechend gerüstet. Aber Gott sei Dank endete das Konzert auch kurz nach Sonnenuntergang, so dass wir nicht zu lange mit "Noppenparker" da saßen!
Nächstes Mal sind wir besser gerüstet!


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Donnerstag, 23. August 2007
San Diego und die 3. Einladung!!
Vorab für alle, die die Daumen für mich drücken! Heute hatte ich eine Nachricht auf der Mailbox. Ich soll bei Paychex zurückrufen, um einen Termin für ein Interview mit dem Manager zu vereinbaren! Das werde ich morgen früh als erstes tun!
Heute ging es nach San Diego. Über die berühmte Coronado Bay Bridge nach Coronado, einer wirklich traumhaften Halbinsel vor San Diego. Von dort haben wir die Skyline von San Diego bestaunt.
Als nächstes ging es dann zum Flugzeugträger USS Midway, der im Hafen von San Diego liegt und den man besichtigen kann. Da ich schon immer von der Größe dieser Schiffe begeistert war, habe ich diese Gelegenheit natürlich sofort genutzt. Es war ein einmaliges Erlebnis!
Nachstehend habe ich mal wieder ein paar Bilder für Euch in diesen Blog gestellt! Vielleicht gefällt Euch ja der eine oder andere Schnappschuss! San Diego ist auf jedenfall immer eine Reise wert!




Dieses tolle Standbild steht vor der USS Midway!
Ist das nicht süß? Kinny hat sich auf die Mauer gesetzt!
Auf dem Rückweg hatten wir dann einen prächtigen Stau!
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Mittwoch, 22. August 2007
Jobinterview die Zweite
Heute war nun also das zweite Interview bei Paychex. Um 10.00 am kam Joe mich aus der Lobby abholen und brachte mich in den siebten Stock des Gebäudes in einen Konferenzraum. Und dort führten wir knapp eine Stunde lang ein interessantes Gespräch! Ich wurde u. a. noch ein bißchen ausführlicher über meine frührere Tätigkeit ausgefragt und warum ich diese aufgegeben habe, wo es doch scheinbar ein Traumjob war! Ich glaube, ich konnte recht gut rüberbringen, dass ich eben dieses Abenteuer Amerika wagen wollte. Prompt wurde ich aber gefragt, ob ich sehr risikofreudig wäre.
Joe zeigte mir auch die etliche Seite umfassende Auswertung meines zweistündigen Testes letzte Woche. Man hat sich tatsächlich die Zeit genommen, alle meine Antworten, Rechenlösungen und Selbsteinschätzungen zu analysieren. Für mich etwas ganz neues! Laut Joe wäre da aber eine ganz interessante und spannende Mischung heausgekommen. Tja, ich bin eben ein typischer Zwilling!
Nach knappen 50 Minuten führte mich Joe durchs Büro und stellte mich auch einigen Leuten vor. Dann platzierte er mich neben Bruce, der seit Oktober in der Firma ist, und ließ mich bei ihm über die Schulter gucken. Ich gestehe, ich habe nicht alles von den Erklärungen von Bruce verstanden. Doch das wesentliche war, dass man sehr gut eingearbeitet wird und es immer jemanden gibt, der einem bei Fragen zur Seite steht. Joe meinte später noch, die Dateneingabe im Computer sehe er nur als ersten Schritt. Eigentlich wäre ich viel besser im Costumer Support aufgehoben. Mir ist im Moment alles recht, hauptsache ich bekomme eine Chance!
Während unseres Gespräches räumte mir Joe auch Zeit ein, um ihm Fragen zu stellen. Das tat ich natürlich, wußte ich aber doch auch schon ne Menge über die Firma durch das Internet. Als er auf weitere Fragen wartete, beging ich den Fehler, nach den Urlaubstagen zu fragen. Ja, ich weiß - diese Fragen stellt man nicht! Als die Frage raus war, war es aber zu spät. Doch ich kriegte noch ganz gut die Kurve, als ich angab, dass aus reiner Neugierde wissen zu wollen und dann erzählte, wie es in Deutschland gehandhabt wird. Da war Joe ganz interessiert und hat über meinen Vopa (ja, ich weiß man schreibt es Fauxpas) hinweggesehen!
Bis Ende nächster Woche will man sich bei mir melden! Also alle kräftig weiterdrücken - Danke!!
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Dienstag, 21. August 2007
Mal wieder Lehrgeld(!)
Heute durften wir dann mal wieder Lehrgeld zahlen!
Wir haben unsere Parkgebühr aufgrund von höheren Mächten (Hunger) ganze 8 Minuten überzogen und das kostet uns schlappe 36,-- Dollar! Danke liebe City of Laguna Beach!
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Montag, 20. August 2007
Big Bear Lake
Wir haben einen Ausflug an den Big Bear Lake gemacht. Der See liegt über 7100 Feet hoch im San Bernadino National Forest. Er ist zwar nur knappe 144 km von Irvine entfernt, doch dauert die Fahrt durch die atemberaubende Berglandschaft über Serpentinen 2,5 Stunden. Wir haben aber die Aussicht auch an jedem angebotenen Vista Point bestaunt.
Wir haben die Natur am See ausgiebig genossen und auch Kinny fand es toll, mal ohne Leine hinter den Stöckchen herzurennen (natürlich müßte sie auch hier angeleint rumlaufen - aber es war ja niemand in der Nähe!).
Bei unserer Seeumrundung haben wir einige wirklich sehr schöne Häuschen gefunden - hier könnten auch wir prima leben.
Im Discovery Center hat man uns erzählt, dass am Big Bear Lake der Sommer eigentlich gleich in den schneereichen Winter (Januar bis März) übergeht und man sehr selten Regen hat. Natürlich spielt der Bär hier eine große Rolle - wie der Name des Sees und des Ortes Big Bear City ja schon sagen. Da ist es auch kein Wunder, dass man an jeder Ecke meistens aus Holz geschnitzte Bären bewundern kann!




Wer hat die größeren "Klauen"?
Hier kann nur ein Kunde zur Zeit bedient werden!

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Samstag, 18. August 2007
Joe`s Crab
Heute waren wir bei Joe`s Crab in Newport Beach Krebse essen (naja Herbert hat sich lieber Fish and Chips bestellt!). Meine Mama, ein großer Fischfan, war total begeistert und hoch konzentriert beim "auspulen" der Krebse. Sie hat sogar eine der größten Portionen bestellt, die man bekommen konnten - und das soll schon was heißen!
Während des Essens bekamen wir sogar noch ein Programm geboten. Plötzlich erklang super laute Rockmusik und die Bedienungen führten einen Tanz auf! War klasse einstudiert und hat mir gefallen! Außerdem gab es noch zwei Geburtstags"kinder" unter den Gästen, die vom Personal aufgefordert wurden, vor den gesamten Gästen irgendwelchen Blödsinn zu machen. Der Mann auf dem Foto mußte wie ein Vogel mit Papierschnabel und "Doggybags" (Styropor-verpackungen für Essen) als Flügel durch das komplette Restaurant hüpfen! Er hat sich gut geschlagen!
Das Restaurant liegt sehr schön am Hafen von Newport und wir hatten eine tolle Aussicht!
Nach dem Essen ging es noch nach Huntington Beach. Eigentlich wollten wir uns den Sonnenuntergang auf der Pier ansehen, doch es waren wieder "Millionen" von Menschen unterwegs, so dass wir leider zu später kamen. Aber die Sonne geht hier ja jeden Tag unter, so dass das kein Problem ist. Wir sind trotzdem über die Pier und durch die Main Street gebummelt und haben den Trubel genossen.


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Freitag, 17. August 2007
LA mit Interview-Einladung
Heute morgen machten wir uns mit meiner Mama auf den Weg nach Los Angeles. Jeder "Touri" muß doch mal den Walk of Fame, das Hollywood-Schild und auch Beverly Hills gesehen haben.
Bereits auf dem Hollywood-Boulevard angekommen, aber noch auf der Parkplatzsuche klingelte das Handy! Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich bin zu einem zweiten Interview am kommenden Mittwoch eingeladen worden! Jipie - also habe ich mich scheinbar recht gut geschlagen bei der "Open House Geschichte". Ich berichte natürlich, wie es weiter geht!
Wir sind dann erst einmal am Kodak Theatre rumgeschlendert und haben uns die Hand- und Fußabdrücke sowie die Sterne beguckt. Natürlich sind wir auf der Suche nach Mitbringseln auch in die Souvenirläden - haben aber leider nichts gefunden!

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Mittwoch, 15. August 2007
Open House
Gestern hatten wir in der Zeitung von einem Open House gelesen. Das ist die Möglichkeit, sich persönlich bei einer Firma vorzustellen. Da dort zwei/drei Jobs angeboten wurden, die für mich in Frage kämen, bin ich dort heute morgen mit Herbert hingefahren.
Vor ungefähr zwei Wochen war Herbert zu einer Job Fair (ähnlich wie dem Open House) und das ganze hat knappe 15 Minuten gedauert. Daher waren wir davon ausgegangen, dass es heute bei mir auch nicht wesentlich länger dauern würde.
Ich habe eine Bewerbungsmappe mitgenommen und bin da also hin. Gott sei Dank wußte ich vorher nicht, was mich erwartet. Vielleicht wäre ich dann nicht hingegangen!
Ich mußte mich selber einschätzen, was wirklich schwer war, da ich bestimmte Vorgaben hatte - was zu mir paßt, und was so absolut nicht zu mir paßt. Als erstes fragte ich, ob ich mein Übersetzungsbuch nutzen dürfte. Das war wirklich dringend nötig - denn einige von den Wörtern, mit denen ich mich beschreiben sollte, hatte ich im Leben noch nicht gehört! Danach gab es 50(!) Mathematikaufgaben, bei dem größten Teil handelte es sich um Textaufgaben, die man in 16 Minuten lösen sollte. Hier kam man mir netterweise mit 5 Minuten Verlängerung entgegen. Ich habe zwar nicht alle Aufgaben bewältigt, bin aber eigentlich sehr zufrieden. Das danach stattfindende Interview habe ich, glaube ich, auch recht gut gemeistert. Die Dame war sogar sehr begeistert, dass ich Deutsch spreche. Das könnte man doch prima nutzen, da man gerade eine Zweigstelle in Deutschland aufgemacht hat und ich sozusagen als Verbindungs"mann" zwischen Deutschland und Amerika arbeiten könnte. Aber auch sie meinte, ich müßte vielleicht erst einmal etwas weiter unten anfangen, um meine Englischkenntnisse zu verbessern. Genauso habe ich mir das aber auch gedacht.
Schaun wir mal, ob da was bei rumkommt. Jedenfalls wäre das bezahlte Training für zwei Wochen in New York! Die Frage, ob ich dazu bereit wäre, konnte ich mit einem klaren "Ja" beantworten!
Das ganze hat 2! Stunden gedauert (armer Herbert, der hat im Auto auf mich gewartet) und ich habe wieder eine weitere Erfahrung während meines "Amerika Abenteuers" gesammelt!
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Dienstag, 14. August 2007
Wetterkarte

Heute hatte der "Wetterfrosch" tatsächlich mal ein bißchen Abwechslung - Donnerstag und Freitag soll es leichte Bewölkung geben!
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Meine Ma ist da / Englisch Einstufungstest
Gestern war es nun soweit: Meine Mama ist aus Deutschland das erste Mal in die USA gereist! Wir sind bereits um 11.30 am von zu Hause losgefahren, da man ja nie weiß, wie der Verkehr um LAX ist und was die Parkplatzsituation hergibt. Fast pünktlich um 1.38 pm ist der Flieger der LTU aus Düsseldorf kommend in LA gelandet. Doch leider sind mit ihm noch weitere 5 bis 6 Flugzeuge angekommen, so dass es ewig dauerte, bis meine Mama am Immigration Officer vorbei kam. Endlich gegen 3.30 pm kam sie in die Halle, in der wir warteten. Selbstverständlich hatten wir, nach amerikanischer "Tradition" einen Welcome-Ballon besorgt! Nach ausgiebiger Begrüßung ging es dann auch sofort Richtung Irvine. Dort hat sie sich ein wenig frisch gemacht und wir sind zu "It`s a Grind" rüber gegangen, um dort was Kaltes (Herbert nahm natürlich Kaffee) zu trinken. Danach ging es noch schnell was einkaufen. Wir haben den Rest des Abends auf dem Balkon verbracht und uns unterhalten. Nach knapp 30 Stunden auf den Beinen, überkam meine Mutter dann aber die Müdigkeit und sie wart nicht mehr gesehen!
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Sonntag, 12. August 2007
Gewinnertreffen in New York
Am Freitag war es nun endlich soweit: ich bin nach New York geflogen um mich dort mit einigen Gewinnern der Green Card zu treffen, die ich bereits aus dem Gewinnerforum von "The American Dream" kannte.
Bereits am Flughaben von Long Beach habe ich Gregor kennengelernt. Gemeinsam auf dem Flughafen JFK angekommen, haben wir Mikaela vom Flieger abgeholt und sie offiziel in ihrer neuen Heimat begrüßt - denn Mikaela hatte nur ein One Way Ticket und bleibt jetzt hier in den USA!
Wir drei haben nach dem Einchecken im Hostel noch in einem amerikanischen Dinner was gegessen und ein paar Erfahrungen ausgetauscht. Doch da wir alle mit der Müdigkeit zu kämpfen hatten, sind wir recht früh wieder zurück ins Hostel.
Doch am nächsten Morgen ging es dann richtig los. Da Mikaela bereits ein paar Mal schon in New York war, führte sie uns problemlos zur nächsten Metrostation und wir fuhren zum Times Square. Ursprünglich war geplant, dass Empire State Building zu erklimmen. Doch die Warteschlange war schon am Vormittag enorm lang, so dass wir auf dieses Ereigniss freiwillig verzichteten, da uns ja nicht wirklich viel Zeit in New York blieb. Wir entschieden uns dann für eine Stadtrundfahrt in einem nach oben hin offenen Bus. Wir hatten uns vorher erkundigt, dass wir an jeder Sehenswürdigkeit aussteigen könnten und jederzeit wieder in einen nachfolgenden Bus einsteigen dürften. So landeten wir bei unserem nächsten Ziel: am An- bzw. Ablegepunkt der Fähren für die Statue of Liberty. Doch die Schlange war noch länger als am Empire State Building. Wir machten somit unsere Fotos aus einiger Entfernung und gönnten uns eine kleine Pause mit Blick auf die gigantische Skyline von New York.
Weiter ging es zum Ground Zero! Vielleicht für einige nicht nachvollziehbar - doch ich wollte den Ort sehen, an dem dieses furchtbare Drama seinen Lauf nahm. Doch statt einen Ort der Besinnung oder der Gedanken vorzufinden, war ich entsetzt über diese Großbaustelle! Für mein Empfinden wäre hier eine Gedenkstätte angebracht, und nicht das man mit Baggern und Preßlufthammern etwas Neues aus der Erde stanzt!
Nun wurde es aber Zeit, wieder "hoch" zu fahren, da wir uns vor dem Rockefeller Center mit den anderen Gewinnern treffen wollten. Wir schnappten uns also den nächsten Bus unserer Sightseeing-Tour und warteten dann gespannt auf die anderen am Treffpunkt.
Ich hatte bei allen gleich das Gefühl, sie schon ewig zu kennen! Auch die Presse fand die Idee von unserem Gewinnertreffen klasse und kam dazu. Wir wurden auf das Rockefeller Center eingeladen (Danke an Herrn Burda!) und Fotograf Tobias setzte uns alles ins richtige Bild während Journalistin Susann sich entsprechende Notizen machte! Das ganze war eine lustige Angelegenheit vor einer traumhaften Kulisse!
Danach ging es noch mal gemeinsam auf den Times Square und dann zum Essen in ein karibisches Restaurant mit Blick auf die Brooklyn Bridge. Dieser Vorschlag kam von Susi, die in New York und Miami wohnt. Das Essen, der Ausblick und die Gesellschaft waren super toll! Gegen Mitternacht trafen wir wieder im Hostel ein. Dort bekamen Helge, Helena und Heike leider nicht das reservierte Zimmer, da es zwischenzeitlich einen Wasserschaden gegeben hatte. Die drei wurden auf Matratzen in ein Ausweichzimmer verlagert. Für sie war die Nacht nicht wirklich erholsam, was man ihnen aber beim gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen nicht ansah!
Nach dem Frühstück gingen Helge und Helena zur Brooklyn Bridge, während Gregor, Heike, Mikaela und ich uns für eine Tour durch den Central Park entschieden! Susi hat sich am Sonntag leider nicht mehr blicken lassen! Und am frühen Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen!




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Donnerstag, 9. August 2007
Earthquake
Heute nacht hatten wir unser erstes Erdbeben - und haben nichts gemerkt!
Gegen 03.30 am wurde ein Erdbeben der Stärke 4.9 auf der Richterskala etwas nördlich von Los Angeles aufgezeichnet. Wir hätten die Stöße noch merken können, wenn wir nicht so fest geschlafen hätten!
Gott sei Dank war es ein "normales" Beben und es weist nichts auf "The Big One" hin, laut den Nachrichtensprechern! Es gab auch keine Verletzten, nur ein paar Schäden an Gebäuden und Brücken!
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt - so zumindest wird es einem immer in Deutschland erzählt. Hier in Amerika ist es vermutlich nicht anders. Heute bin ich mir mit meinem super Turbo-Staubsauger (mit Scheinwerfer) über den nackten Fuß gefahren! Das tat wirklich höllisch weh und ich habe dabei auch zwei Zehnägel eingebüßt! Und wie lautet der Kommentar meines Mannes: Kein Wunder das die Dir den Motorradführerschein nicht geben - Du kannst ja nicht mal mit dem Staubsager fahren! Typisch!
Da ich morgen nach New York zum Treffen der Green Card Gewinner fliege, melde ich mich hiermit fürs Wochenende ab! Selbstverständlich werde ich von diesem Trip hier dann berichten!
Und ab Montag haben wir dann unseren ersten Besuch aus Deutschland hier! Meine Mama kommt - wer hätte das noch vor ein paar Wochen, als wir die schlechte Nachricht aus Deutschland bekamen, gedacht! Wir freuen uns auf Dich - hab einen guten Flug!
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Dienstag, 7. August 2007
Motorrad-Fahrprüfung
Ich habe vor lauter Aufregung (warum eigentlich? In Deutschland ist die Fahrprüfung viel schwieriger!) nicht wirklich viel geschlafen.
Da ich zuerst meinen Termin hatte, stellte ich mich in die Reihe für den Driving-Test. Doch die amerikanischen Prüfer haben es nicht wirklich eilig. Knapp 40 Minuten nach dem eigentlichen Termin (wir waren natürlich auch schon über 30 Minuten früher da!) kam ich dann endlich an die Reihe.
Auf den Fotos könnt Ihr den Prüfungsplatz sehen. Im ersten Teil muß man mit der Maschine im ZickZack um die Hütchen (Abstand jeweils 4 Meter), von rechts beginnend, und dann zwei Runden im Kreis (Durchmesser ca. 7 m) rechts herum fahren. Dabei darf das Vorderrad die Kreise nicht überfahren. Zurück wieder im ZickZack.
Zweiter Teil: gerade zwischen den beiden Linien auf der rechten Seite zum Kreis fahren, dort zwei Runden linksherum fahren und auf der linken Seite zwischen den beiden Linien wieder zurück.
Dritter Teil: Einmal hoch und runter fahren und dabei jeweils zweimal hochschalten! That`s it!
Gratulation: Herbert hat es geschafft!
Ich habe es leider versemmelt - ich habe es partout nicht geschafft, die Kiste mit dem Vorderrad zwischen den beiden Kreisen zu halten! Shit happens! Dann hoffentlich beim nächsten Mal!



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Sonntag, 5. August 2007
Verabredung am Hundestrand
Heute hatten wir uns mit einer Familie aus Riverside am Hundestrand verabredet! Wir haben uns durch diesen Blog "gefunden" und heute kam es nun zum ersten und garaniert nicht letzten Treffen.
Mit Frank (Häuptling), Susanne (Oberhäuptling), Nina (8), Malte (6) und Golden Retriever Juma (11) haben wir ein paar wirklich tolle Stunden am Strand verbracht! Man(n) war sich sehr sympatisch (jedenfalls von unserer Seite aus!? Die anderen 5 haben aber auch nichts gegenteiliges behauptet!), die Sonne hat vom Himmel gelacht und da wir alles Nordlichter sind (sie kommen ursprünglich aus Emden, Ostfriesland) haben wir auch einen ähnlichen Humor!
Der Erfahrungs- und Gefühlsaustausch war interessant - wir haben bis jetzt doch erstaunlich gleiche Erkenntnisse über unsere derzeitige Heimat gesammelt!
Zum Abschluß haben wir uns noch ein kühles Getränk beim Kaffeehaus "Starbucks" gegönnt. Ich muß jetzt noch immer schmunzeln wenn ich daran denke, dass Malte mit absolutem Ernst gefragt hat: Wann kommt denn nun das Essen? Und keine Antwort wußte, als Herbert zurück fragte: Was hast Du denn bestellt? Aber sein Hunger wurde dann doch noch mit einem Abstecher zu MacDonalds gestillt!
Leider hat der Tag einen schlechten Beigeschmack, da Kinny von einer Welle so umgeworfen wurde, dass sie nun mit dem rechten Vorderlauf gar nicht mit auftritt. Natürlich bekam sie zu Hause gleich eine "Wunderpille" verpaßt und wir hoffen, dass sie sich nur verdreht hat und morgen alles wieder gut ist!
Doch das hat uns nicht davon abgehalten, sie auf dem Autowaschplatz unserer Apartmentanlage abzuduschen. Zum einen wollten wir den ganzen Sand rausspülen, zum anderen hat sie ein bißchen trockene Haut und ich habe spezielles Shampoo gekauft, dass somit heute ausprobiert wurde. Nun liegt sie zum Trocknen auf dem Balkon. Ruhe ist wohl nun auch das Beste für ihr Bein!



Leider habe ich gerade festgestellt, dass ich alle immer nur von hinten fotografiert habe! Sorry!
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Freitag, 3. August 2007
New York ich komme!
Am 11. August findet ja in New York ein kleines Treffen der Green Card Gewinner über The American Dream statt. Und ich werde dabei sein!
Gestern abend habe ich nun einen Flug mit JetBlue Airways gebucht.
Von der Airline habe ich noch nie gehört, aber immerhin fliegen die NonStop von Long Beach nach New York!
Ich fliege also am Freitag, 10.08., morgens um 07.00 am los und lande um 03.20 pm in JFK. Zurück geht es am Sonntag, 12.08., 05.15 pm von JFK. Landung ist dann um 08.33 pm in Long Beach. Die Zeitverschiebung zu New York beträgt +3 Stunden!
Ich freu mich schon wie verrückt darauf, die Leute, die ich nun schon eine Weile über das Internet und den Forumsaustausch bei The American Dream kenne, persönlich zu treffen. Und da Herbert eh kein Interesse an New York hat, kann ich so trotzdem diese Stadt erkunden! Herbert ist nur ein bißchen unruhig, mich allein in diese Millionen-Metropole zu lassen. Kann ich gar nicht verstehen?!
Was für ein Jahr - im Januar haben wir unsere Aktivierungsreise nach Florida gemacht, jetzt leben wir in OC California und nun fliege ich mal eben über das Wochenende nach New York!!!
Man(n) weiß doch wirklich nie, was einem das Leben noch so bieten wird!
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Donnerstag, 2. August 2007
Endlich - die Sachen aus D sind da!
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Tanja, Herbert + Kinna von Ducati
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