Monday, December 17, 2007

Dänisches Dinner und Paket-Überraschung

Der gestrige Abend war wirklich sehr nett. Es gab Häppchen zur Begrüßung. Die Vorspeise bestand aus Riesengarnelen mit Kavier auf Brot. Als Hauptgang wurden Ente, Rotkohl und süße-braune Kartoffeln gereicht. Das Dessert bestand aus Reispudding mit Mandelstückchen und heißer Kirschsoße. Lustig war noch, dass die Gastgeberin eine ganze Mandel in den Reispudding gegeben hat und zu einem kleinen Wettbewerb ausrief - wer die ganze Mandel findet, bekommt einen Preis. Im Hintergrund lief leise Pianomusik! It was great - Thanx so much!
Heute kam nun noch knapp vier Wochen das zweite Paket aus Deutschland. Anja und Söncke wollten uns auch was Gutes tun (wir haben uns wieder supi gefreut über all die guten Dinge - vielen, vielen Dank!) und fast hätten sie ihr eigenes Paket mit auspacken können. Die beiden sind seid gestern in New York und kommen am Mittwoch endlich zu uns! Von den Bifis habe ich mir gleich zwei nach meinem Besuch um Gym gegönnt! Mmmmh Yummi!!!
Und obwohl sie uns vorgewarnt hatten, mußt ich natürlich wieder weinen, als ich die Kauknochen für Kinny auspackte. Wie sehr hätte sie sich über diese gefüllten Köstlichkeiten gefreut....

Sunday, December 16, 2007

We take care of you - we keep you busy!

Es ist schon toll, in wie kurzer Zeit wir wirklich super nette Bekanntschaften machen konnten. Viel dazu beigetragen hat ja auch, dass Herbert eben ein gutes Händchen für Hunde hat. Und als all unsere "Hundefreunde" erfahren haben, dass wir unseren pelzigen Vierbeiner über die Regenbogenbrücke schicken mußten, haben sie sofort gesagt: We take care of you - we keep you busy! (Heißt soviel wie: wir kümmern uns um Euch, damit ihr nicht zuviel grübelt!)
Somit waren wir gestern abend bei Mindy und Jake zum Dinner eingeladen. Die beiden haben neben zwei Kindern auch vier Hunde, da Mindy sich für Dog-Rescue stark macht. Ihr derzeitiger Problemfall ist Winston - der graue Weimaraner. Herbert versucht ihr dabei zu helfen, Winston von seinen extremen Verlassensängsten zu befreien, so dass er demnächst erfolgreich vermittelt werden kann. Neben dem 1,5 Jahre jungen Winston gibt es dann noch Charlie und Nava, die beiden Golden Retriever auch etwa 1,5 Jahre jung, und Sage (Ursprungsname Versage - von Herbert aber Schlappohr getauft), der vierjährige Cockerspaniel.

Es war ein toller Abend - wir hatten unheimlich viel Spaß, haben super lecker gegessen und fühlten uns ausgesprochen wohl! Thank you sooo much!
Heute abend geht es nun zu Finn und Lis (Mindys Eltern). Die beiden geben eine weihnachtliche Dinnerparty mit orginal dänischem Essen (aber laut Lis keine Hot Dogs). Zu Lis und Finn gehören die beiden knapp einjährigen Schäferhund-Geschwister Bossie und Bianca.
Wir sind schon sehr gespannt auf den Abend. Auch Lis Freundin Joan nimmt an dem Dinner teil (ihr Mann kann leider nicht, er weilt derzeit in Korea). Joans Hunde sind der 5 monate alte Golden-Retriever Sam und der Amerikan-Eskimo Gracy, 4 Jahre alt.

Friday, December 14, 2007

Nicht viel Neues

Danke an alle - es ist schön zu wissen, dass so viele Leute nachvollziehen können, wie wir uns zur Zeit fühlen. Kinny fehlt uns ganz schrecklich und das wird sicherlich auch noch eine Weile andauern. Auch meine Kollegen können meine Trauer sehr gut nachvollziehen und haben mir sogar eine Karte überreicht, in der sie alle ihr Bedauern über unseren Verlust beschrieben haben. Natürlich kamen mir da sofort wieder die Tränen. Auch Herbert hat zwei solche Karten von den Besitzern der Hunde bekommen, die er trainiert. Eine unserer Nachbarinnen ist sogar in Tränen ausgebrochen, als sie erfahren hat, das unsere "Schnurre" nicht mehr ist.
Noch kann und möchte ich nicht darüber schreiben, warum wir uns letztendlich entschlossen haben, Kinny über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Da es aber scheinbar auch mit unserem Umzug hier nach Amerika zu tun hatte, werde ich das bald nachholen. Es könnte eventuell auch für Leute interessant sein, die vorhaben, ein Tier mit in die USA zu bringen.

Um uns abzulenken, sind wir vor zwei Tagen an den Strand gefahren und siehe da, wir konnten auf der Rückfahrt bei absolut klarstem Wetter die schneebedeckten San Bernadino Mountains sehen!












Sunday, December 9, 2007

Samstag, 08. Dezember 2007...

... war Kinnys 12. Geburtstag und leider auch der Tag, an dem wir uns für immer von ihr verabschieden mußten. Wir sind unendlich traurig und vermissen unseren besten Freund sehr!!!!

Tuesday, December 4, 2007

Adult-School

In Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschenk für unsere Lehrerin Mrs. Judy, habe ich heute den Fotoapparat mit zur Adult-School genommen.
Leider waren wieder eine Menge Schüler nicht anwesend. Da das aber immer so ist (manchmal muß man eben länger arbeiten oder sich um Kinder kümmern etc.), habe ich trotzdem heute auf ein Gruppenfoto "bestanden". Wir haben mal gezählt - in meiner Klasse sind 13 Nationen vertreten! Irre, oder?

Sunday, December 2, 2007

Die Adventszeit hat begonnen

Wir wünschen all unseren Lesern eine schöne Vorweihnachtszeit!

Saturday, December 1, 2007

Holiday-Party von Paychex

Heute abend ging es zur Holiday-Party (wird aufgrund der vielen verschiedenen Religionen in diesem Land nicht mehr Christmas Party genannt) von Paychex in die Elk`s Lodge nach Huntington Beach. Im Saal waren, wie man es aus Filmen kennt, lauter runde Tische aufgebaut und wir konnten uns platzieren, wo wir wollten. Auch wenn die Party um 6.00 pm begann, so trudelten doch bis weit nach 7.30 pm die Gäste noch ein. Um 7.00 pm wurde dann das Buffet und auch die Spieltische im Nebenraum für eröffnet erklärt. Jeder hatte 300 Dollar in Chips von Paychex gesponsert bekommen. Man konnte jeden 100er Chip in ein Los tauschen. Dreimal am Abend wurden dann die Lose gezogen und man konnte Gewinne einsacken. Wir wollten eigentlich alle Chips verspielen, hatten aber ne Menge Glück und gewannen immer wieder. So hatten wir später eine ganze Menge Lose, die wir aber vor der letzten Verlosung einer Kollegin schenkten, da wir nach Hause wollten.
Die Idee mit den verschiedenen Spieltischen fand ich super. Auch das Essen war sehr lecker. Erstaunt war ich nur über die Kleidung mancher Leute an diesem Abend. Zwar gab es keinen Dresscode, doch für mich stand fest, dass wir uns ein bißchen "anhübschen". Doch dieser Meinung waren bei weitem nicht alle. Manche kamen tatsächlich mit Jeans und dreckigen Turnschuhen. Und auch über den Kleidungsstyle manch einer Dame heute Abend mußte ich doch echt staunen. (Mibu, wärst Du bloß dabei gewesen - wir hätten wirklich eine Menge zu gucken gehabt!)