Saturday, January 12, 2008

Die "Japaner" in Irvine

Für heute nachmittag hatten wir uns noch einmal mit Ilka und Jörg, die ja ihre Aktivierungsreise mit einer Businessreise nach SoCal verbanden, getroffen. Wir fuhren gemeinsam zuerst auf einen Spaziergang inclusiv Starbucks Kaffee nach Balboa Island. Später konnten wir den wunderbaren Sonnenuntergang von einer Landzunge in Corona del Mar geniessen.

Wir alle vier fanden diesen Hintergrund mit der kleinen Palme im Garten eines Hauses auf Balboa Island für ein Foto am 12. Januar bei 22°C im Schatten wirklich schön!!!

Nachdem die Sonne weg war, fuhren wir ins Spectrum, der stadtähnlichen Mall in Irvine. Die tolle Beleuchtung am Abend macht das Spectrum für uns immer noch einen kleinen Tick attraktiver. Auch die Eislaufbahn, die seid Dezember für die Süd-Californier hier aufgebaut ist, war gut besucht.
Wir gingen bei Dave and Buster`s, einer Bar mit Restaurant und riesiger Auswahl an Spielen aller Art, zum Essen.
Das Essen hat uns allen sehr gut geschmeckt!
Unser Abschieds-Bier genossen wir dann später im Yard House - einer Bar mit Restaurant in dem man die Auswahl zwischen 200 verschiedenen Sorten Bier hat.

Liebe Ilka, lieber Jörg - wir hatten wirklich einen tollen Tag mit Euch - die Stunden sind schier verflogen. Kommt gut zurück nach Japan!

Wednesday, January 9, 2008

Neues von Paychex und dem Hundevolk

Bei Paychex gibt es seit Anfang Dezember einen Streßkalender, der bis Ende Januar läuft.
Dieser Streßkalender wurde extra zusammen gestellt, um den Angestellten den Streß aufgrund des Jahresendes zu "versüßen".
Da gibt es Tage, an denen wir in unseren Hausschuhen kommen dürfen. An manchen Tagen wird Pizza zum Lunch für alle geordert. Wir hatten auch schon einen Life-Saver Day - an diesem Tag bekamen wir alle Lutschbonbons geschenkt, die "Life-Saver" heißen.
Gestern stand der "Stress-Walk and Juice Day" auf dem Kalender. Meine Gruppe war um 09.00 am dran - wir trafen uns draußen vor dem Gebäude, gingen einmal um den kleinen See und bekamen bei Rückkehr einen Saft und einen Powerriegel in die Hand gedrückt. Danach ging es wieder motiviert an die Arbeit.
Eine ungewöhnliche Sache, doch ich muß sagen, sie gefällt mir und ich freu mich schon auf die nächsten Dinge vom Streßkalender.
Heute habe ich übrigens meine ersten Kunden-Telefonate geführt (ganz freiwillig, da man bei Paychex nichts tun muß, bei dem man sich nicht wohlfühlt). Ich gestehe, ich war ziemlich aufgeregt, doch es klappte eigentlich recht gut - ich bin jedenfalls froh, den Sprung ins kalte Wasser endlich gewagt zu haben. Das von mir selber erwartete Gestammel ist tatsächlich ausgeblieben.
Morgen nun fahre ich das erste Mal mit zu einem Kunden. Bin gespannt, was mich da erwartet!

Wie in einem früheren Post schon mal geschrieben, trainiert Herbert nebenbei Hunde. Dadurch haben wir ja auch Mindy kennengelernt, die sich für die Hunde-Rescue stark macht. In ihrem Haushalt lebt unter anderem auch Winston, der aufgrund seiner Verlustängste nur sehr schwer zu vermitteln ist. Herbert hat die vergangenen Monate versucht, ihm die Ängste ein wenig zu nehmen. Nun fand man im Norden Californias eine Familie, die sich mit der Rasse bereits sehr gut auskennt und auch die meiste Zeit des Tages bei dem Hund sein kann. Also fuhren Mindy und ihr Mann Jack mit Winston zu der neuen Familie. Sie blieben zwei Tage um zu sehen, ob der Hund sich auch eingewöhnen könnte. Sie trennten sich zwar schweren Herzens, doch vier große Hunde und ein Kleinkind im Haushalt sind eindeutig zu viel!
Bereits am nächsten Tag erhielten die Beiden einen Anruf, das Winston weggelaufen wäre. Vier Tage lang machten wir uns alle die größten Sorgen bis der erlösende Anruf kam: man hatte Winston gesund und munter gefunden.
Jack buchte noch am selben Tag einen Flug, dann packte er Winston in einen Leihwagen und brachte ihn zurück - nach Hause!!!
Wir sind über diese Entwicklung wirklich froh und werden Mindy und Jack so gut wir können, unterstützen! Mittlerweile hat Herbert sogar Visitenkarten, die er weiterreichen kann, wenn man ihn auf der Straße anspricht, ob er noch weitere Hunde zum Training annehmen würde!
Amerika ist eindeutig das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!!!

Sunday, January 6, 2008

"Japaner" in Huntington Beach

Heute trafen wir uns mit Ilka und Jörg. Die Beiden wohnen seid zwei Jahren aus beruflichen Gründen in Japan und haben ebenfalls über "The American Dream" die Green Card gewonnen. Jörg mußte nun beruflich nach Irvine - scheinbar wirklich eine Weltstadt.... - und verband das ganze gleich mit der Aktivierung der Green Card. Der vorausgesagte Sturm und heftige Regen sind zum Glück nicht bis zu uns vorgedrungen (LA scheint tatsächlich eine Wettergrenze zu sein), deshalb trafen wir uns mit den "Japanern", die bis nächste Woche noch in LA wohnen, in Huntington Beach.
Allerdings war es sehr bewölkt und hin und wieder fielen auch einige Regentropfen - doch nichts, was Norddeutsche vom Hocker hauen würde.
Wir waren zuerst bei "Freds", einem mexikanischen Restaurant, dass ich schon immer mal besuchen wollte, da man von dort über die kleine Einkaufsstraße sowie die Pier von Huntington gucken kann. Nach zwanzig Minuten Wartezeit bekamen wir auch unseren Tisch zugteilt und mußten dann leider feststellen, dass es einfach zu laut dort war, um ein Gespräch zu führen. Also verließen wir den Laden umgehend und suchten uns ein ruhigeres Restaurant. Später ging es noch auf einen Kaffee zu Starbucks! Es war mal wieder sehr interessant, von dem Leben und den Vorstellungen anderer Leute, die ebenfalls im "Ausland" wohnen, zu hören. Wir werden unser Gespräch dann auch nächstes Wochenende, wenn die Beiden dann in Irvine sind, weiterführen.

Dieses Wandbild kann man am Strand von Huntington Beach bestaunen. Mir ist es heute allerdings zum ersten Mal aufgefallen.

Friday, January 4, 2008

Rückflug nach Deutschland - aber nicht für uns!!!

Auf dieser "Luftmatratze" haben wir die letzten Wochen genächtigt. Wir haben das Airbed von Mindy und Jack geliehen bekommen und müssen sagen, dass wir einen wirklich guten Schlaf da drauf genossen haben!
Ab heute nun können wir wieder in unser Schlafzimmer ziehen - Anja und Söncke sind jetzt (6 pm California - 9 pm New York) bereits auf dem JFK in New York und warten auf ihren Anschlußflug nach Deutschland.
Wie jeden morgen, mußte Söncke auch heute, seinem letzten Morgen in California, die Zigarette auf dem Balkon geniessen.

Leider konnte ich die Beiden nicht mit zum LAX bringen, da ich meine erarbeiteten "Urlaubsstunden" ja bereits an ihrem Urlaubsbeginn bei uns genommen hatte. Herbert hingegen konnte sich die Zeit nehmen und fuhr mit Anja und Söncke gegen 7.45 am Richtung LA. Wer hätte das um diese Zeit gedacht - sie kamen richtig gut durch. Da unsere Urlaubsgäste ihren Jahresurlaub mit zwei Tagen New York begonnen hatten, hatten sie auch einige dicke Klamotten dabei. Durch einige kleiner Shoppingausflüge hier in OC waren die Koffer nun übergewichtigt und man lieh sich von uns auch noch eine große Reisetasche. Doch auch das gute Stück brachte letztendlich zwei Kilo zuviel auf die Wage - aber Glück muß der Mensch haben, die Leute bei Delta-Airline haben sich nicht weiter daran gestört und in New York werden die Koffer und Taschen direkt weiter zu Air Emirates gereicht.
Laut eigener Aussage wären die Beiden gerne noch ein wenig hier in OC California geblieben. Doch als kleiner Trost hat sich ein "heftiger Sturm" angesagt - es soll in den nächsten Tagen soviel Regen geben, wie schon seit Jahren nicht mehr.
Tschüß Ihr Zwei - habt einen angenehmen Flug!!!

Thursday, January 3, 2008

Schon wieder naht ein Abschied

Heute habe ich mal wieder einen Versuch gestartet = ich war beim Frisör. Unsere Bekannte Mindy hatte mir ihre Frisörin empfohlen und heute um 5 pm saß ich dann bei Laureen auf dem Stuhl. Von allen Versuchen, hat sie es wirklich am Besten gemacht und somit wird sie mich nun öfter zu sehen bekommen!
Leider ist heute auch der letzte Abend mit Söncke und Anja. Die Zeit ist wirklich verflogen! Wir hätten noch viel mehr unternehmen können. Aber die Beiden sind sich jetzt schon sicher, dass sie wiederkommen werden!
Hier ein kurzes Statement der Urlauber: Wenn wir Amerika als Urlaubsland auch ziemlích skeptisch gegenüber gestanden haben, sind wir jetzt vollauf begeistert! Die Amerikaner sind uns durch die Bank weg höflich, freundlich und immer hilfsbereit entgegen getreten. Die Landschaft (Berge und Meer) - einfach traumhaft! Wir, als regen- und schlechtwettergeplagte Norddeutsche, haben das kalifornische Winterwetter sehr genossen. Am 24.12. und am 31.12. waren wir sogar am Strand. Für uns doch undenkbar! Amerika - wir kommen bestimmt wieder!!!

Tuesday, January 1, 2008

Der erste Tag des neuen Jahres

Am ersten Tag des neuen Jahres sind wir zuerst ins Kinderparadies "Boomers" gefahren, wo man an einer Ball-Wurfmaschine ausprobieren kann, ob man mit einem Baseball-Schläger auch den Ball treffen würde. Das hat irre Spaß gemacht und die Männer haben sich auch richtig gut angestellt.


Danach ging es mit einem Kaffee von Starbucks an den Strand - das milde Klima geniessen und Ausschau nach Walen halten. Herberts Ausdauer hat sich diesbezüglich auch bezahlt gemacht, doch wir haben die Wale leider nicht aufs Bild bekommen.

Später genossen wir dann bei Joe`s Crab wieder die leckeren Schalentiere. Söncke hat heute, lt. eigener Aussage, das erste Mal um sein Essen bzw. mit seinem Essen kämpfen müssen....

Happy New Year 2008

Wir wünschen Euch allen ein frohes Neues Jahr - möge es so werden, wie Ihr es Euch vorstellt!

Wir haben unser erstes Silvester in Amerika eigentlich sehr ruhig verbracht. Der Grund dafür war vorallem, dass ich leider immer noch nicht wieder richtig fit bin. Aber wir haben lecker gegrillt und es uns richtig gemütlich gemacht. Da aber in South California Feuerwerke eher zur Seltenheit gehören (ist natürlich größtenteils wegen der Brandgefahr verboten), war es diesbezüglich hier in Irvine sehr ruhig. Meine Kollegen hatten mir noch vorgeschlagen, gegen Mitternacht Richtung Disneyland zu fahren und das dort stattfindende Feuerwerk von außerhalb zu bestaunen. Aber gleichzeitig haben sie mir auch erzählt, dass die Leute schon auf dem Freeway (also der Autobahn) parken, um ja nichts zu verpassen...
Außerdem sollte man Autofahren in der Silvesternacht besser vermeiden, da viele "Drunk Driver" unterwegs wären und mindestens doppelt soviele Ordnungshüter. Und es ist schon häufiger vorgekommen, dass der ein oder andere nach einem oder zwei Gläschen die Pistole rausholt und ein bißchen in die Luft ballert...
Aber von all dem war hier in und um Irvine nichts zu hören - ist ja schließlich nicht umsonst, die sicherste Stadt über 300.000 Einwohner in den USA!!!
Unser Fazit zum vergangen Jahr 2007 : es war das aufregendste Jahr, dass wir bis jetzt erlebt haben - und es ist soooo schnell vergangen! Wir sind gespannt, was das Jahr 2008 für uns zu bieten hat!!!