Unsere Erlebnisse für alle, die mitfiebern und die es interessiert, wie es uns ergeht! Aber auch ein "Diary", damit wir uns später an die vielen Ereignisse dieses Abenteuers auch erinnern! P.S. Wir leben seit dem 27. Mai 2007 in South California (SoCal)
Friday, March 21, 2008
Good News!
Herbert hat von vornherein gesagt, dass er sich für die erste Steuererklärung in Amerika Hilfe besorgen wird.
In Irvine gibt es ein "One Stop Center" das widerum ein Teil von dem "Employment Development Department" (http://www.edd.ca.gov/) des Staates Californiens ist. Hier kann jeder Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber Hilfe für jede Art von Problemen bekommen. Sucht man z. B. einen Job, kann man hier kostenlos Faxe, Internet und Telefone nutzen. In diesem Center bekam Herbert auch Hilfe beim Online Ausfüllen unserer ersten amerikanischen Steuererklärung.
Heute nun - eine Woche später (wäre das in Deutschland möglich?) - erhielten wir zwei Schecks. Einen über die Rückerstattung der CA-Steuer und einen über die Federal-Steuer! Hip Hip Hurra - das hat ja besser geklappt, als erwartet!
Und um das Osterwochenende noch zu versüßen erhielten wir vorhin den Anruf, dass wir unser neue Couch morgen abholen können!
Wednesday, March 19, 2008
Almost Easter!
Ihr Lieben in Deutschland solltet besonders Karfreitag und Ostermontag geniessen - wir beneiden Euch um diese freien Tage!
Heute brachte mein Supervisor Joe für jeden aus dem Team ein Cupcake (natürlich selbstgemacht von seiner Frau) in Form eines Osterkörbchens mit.
Das Foto ist mit einem Handy gemacht - deshalb die nicht ganz so tolle Bildqualität.
Monday, March 17, 2008
Wow! 18041 Clicks in vier Monaten! Danke!
Achtzehntausendeinundvierzig Clicks sind seid diesem Tag von den Lesern dieses Blogs getätigt worden. Ursprünglich war dieser Blog ja gedacht, um unsere Familie und unsere Freunde auf dem Laufenden zu halten, was alles so in unserem neuen Leben geschieht - wir haben scheinbar eine große Familie und viele, viele Freunde!!! Danke an alle bekannten und unbekannten Mitverfolger des Amerika-Abenteuers!
Schade, dass wir den Zähler nicht von Beginn an haben zählen lassen....
Und vergesst nicht, weiterhin fleißig Kommentare zu hinterlassen! Wir freuen uns wirklich immer über jeden einzelnen!
Saturday, March 15, 2008
A new Home
Thursday, March 13, 2008
"Weiberabend"
Schon am Eingang zum Parkplatz bekam ich den ersten Lachanfall. Mindy hat, wie ich mittlerweile auch, ein ziemlich großes Portemonai. Schließlich muß man eine Menge Karten (Kreditkarten, Bonuskarten etc.) unterbringen. Doch befinden sich in ihrer Geldbörse nicht nur Karten sondern auch jede Menge Kassenbelege. Ihre Frage: "Glaubst Du ich shoppe zuviel?" fand ich nicht ganz unberechtigt... :) Da Mindy einen DeLuxe-Annual-Pass für Disneyland hat, ist darin auch die Parkplatzgebühr von 11,-- Dollar enthalten. Wir stoppten also an dem Häuschen und der Kasierer hielt erwartungsvoll seine Hand auf. In dem Moment fielen Mindy sämtliche Karten aus dem "gutsortierten" Portemonai - ups. Sie sammelte sie auf, fächerte sie und lächelte den Kasierer freundlichst an: "Suchen Sie sich eine aus...." Herrlich und vorallem super spontan!
Am Anfang war es doch ein bißchen schwierig, alle Frauen unter einen Hut zu bringen, aber nachdem wir alle einen Happen gegessen hatten, wurde es ruhiger und wir begaben uns zu unserem ersten Ride. "The Screaming" im California Adventure Park hat es in sich. Unter uns war eine Frau, die im achten Monat schwanger ist, wobei man das erst auf den zweiten Blick sah, da sie sehr zierlich ist. Es ist zwar ihr drittes Kind (wie ich immer wieder feststelle, haben die meisten Frauen hier lange Haare und so um die drei Kinder - also das genaue Gegenteil von mir) und sie sollte wissen, was sie sich und dem Kind zumuten kann. Doch als sie ohne zögern in den Roller Coaster stieg (wobei dort übrigens Warnschilder hängen, dass man hier nicht schwanger mitfahren sollte) war ich ehrlich ziemlich entsetzt.
Wir konnten jedenfalls feststellen, dass Mittwochs ein prima Disneyland-Tag ist, da die Schlangen nicht wirklich lang waren. Wir hatten jeden Menge Spaß! Und da der Spring-Break vor der Türe steht, konnten wir sogar das Feuerwerk geniessen, was normalerweise nur Freitags und Samstags stattfindet.
Um 11.00 pm wurden dann die Fahrgeschäfte geschlossen und wir schlugen noch ein bißchen im Candy-Shop zu.
Heute morgen war ich dann doch ein bißchen entsetzt, als der Wecker klingelte. Doch schlau wie ich manchmal bin (ja und das trotz meiner Haarfarbe!), habe ich mir heute einen halben Tag frei genommen. Ich habe Paychex also um 11.30 Uhr verlassen und mich nach Hause begeben. Aber glaub mal ja nicht, dass ich mir ein Nickerchen gegönnt habe. Nein, Herbert und ich haben ne Menge Kisten und Klamotten in die neue Wohnung gebracht. Der Gemütlichkeitsfaktor steigt dort langsam und nimmt in unserer jetzigen Wohnung gewaltig ab.
Wednesday, March 12, 2008
Feuer in der Windwood Glen

Dienstags und Donnerstags gehe ich immer noch zur Adult-School. Gestern war ich gerade auf dem Weg in den Klassenraum, als ich mit meiner "Klassenkameradin" Nadine (ebenfalls aus Deutschland) eine schwarze Rauchsäule am Himmel entdeckte. Im ersten Moment überlegte ich, ob ich irgendetwas in unserem Apartment angelassen haben könnte, was nun vielleicht ein Feuer ausgelöst hätte. Aber je mehr Feuerwehrwagen und Polizeiautos mit Blaulicht an der Schule vorbeifuhren, desto mehr dachten wir, die Berge brennen erneut.
Als uns die amerikanische Grammatik vollends in Beschlag genommen hatte, war das Feuer für's Erste für uns vergessen.
Doch als ich nach Hause kam erzählte mir Herbert seine Entdeckung des Feuers. Er war mit seinem letzten "Kunden" (einem siebenjährigen Rodesian Ridgeback) gerade auf dem Rückweg, als er ein kleines Feuer auf einem Balkon in unserer Apartmentanlage entdeckte. Zuerst sah es so aus, als wenn aus einem Grill Flammen schlagen würden. Ratzfatz nahmen die Flammen dann aber den Balkon in Angriff. Ein Autofahrer, der die Flammen ebenfalls gesehen hatte, hielt an und rief den Notruf an während beide Männer samt Rodesian Ridgeback zur Vorderseite liefen, um die Bewohner zu benachrichtigen. Da hatte das Feuer schon Gefallen an dem Dach gefunden. Was Herbert sehr erstaunte war die Ruhe der Bewohner. Die kamen ganz langsam heraus und holten dann noch das ein oder andere Stück aus den Wohnungen, während die Rückseite des Komplexes schon recht weit vom Feuer eingenommen war.
Die Feuerwehr rückte mit Unmengen an Fahrzeugen an (vermutlich alles, was Irvine zu bieten hat) und hat den Brand dann recht schnell gelöscht. Zum Glück ist niemand verletzt worden!





















