Sunday, June 10, 2007

Ein paar bildliche Impressionen




Hier sind mal wieder ein paar Bilder, die wir hier so aufgeschnappt haben! Euch ist sicherlich bewußt, dass sich die Bilder vergrößern lassen, wenn ihr drauf klickt!?
Schaut Euch mal das dritte Bild genauer an. Da sitzt in dem Caprio ein Doggy mit einer Sonnenbrille auf - der hat sich nicht gerührt, bis Herrchen die Parkuhr gefüllt hat und mit ihm zum Hundestrand runter ging! Gut erzogen!!!

Saturday, June 9, 2007

Ein ruhiger Samstag - alles normalisiert sich!

Vorab sei einmal für diejenigen erwähnt, die mitfiebern: wir haben den Führerschein auf nächste Woche verschoben. Wir sind einfach noch nicht dazugekommen, das DMV-Handbuch für die Driver-License vollständig durchzulesen.
Dafür waren wir heute vormittag mal wieder bei Ikea. Da es diesmal wirklich nur um Kleinigkeiten für das tägliche Wohlbefinden ging, fiel mir extrem auf, wie ich doch die Ikea-Shoppingtouren mit Steffi vermisse. Herbert ist da nicht wirklich Ersatz!
Die Hot Dog Station ist hier aber genauso wie in Deutschland. Doch kennen die Amerikaner denn keine Dänischen Hot Dogs? Wo bitte sind denn die Röstzwiebeln, die Gurken und die Remu? Ein trockenes Brötchen mit einer recht leckeren Wurst kann man aufpeppen mit Senf und / oder Ketchup - das ist der Hot Dog!
Dafür kann ich Euch vom Serviceland Amerika erzählen. Ikea zum Beispiel hat jeden Tag (!) von 09.00 Uhr morgens bis 09:00 Uhr abends geöffnet. Als wir gestern mit Kinny vor unserem Stammcafe saßen, brachte der Chef des Ladens unaufgefordert eine Schale Wasser für unseren Hund. In jedem Einkaufsladen werden die Einkäufe für uns eingepackt und wenn wir wollten, sogar bis zum Wagen gebracht!
Ursprünglich stand auf meiner Einkaufsliste "Mülltüten". Die jedoch habe ich unverzüglich gestrichen, da man hier leider auch mit Tüten bombadiert wird. Fast jedes Teil wird in eine separate Tüte gepackt. Das ist natürlich sehr umweltschädigend und gefällt mir nicht so gut!

Gestern hat Herbert dem Macho-Gabriel gesagt, dass wir gerne in das Apartment Nr. 3 Upstairs ziehen würden, sobald ist frei ist. Er war nicht gerade begeistert und meinte nur, da müßte er den Manager fragen. Heute traf Herbert dann Kathie, eine Engländerin, die ebenfalls im Lease-Office von Hearthstone arbeitet. Und schwuppdiewupp - wir ziehen am 25.06. das erste Mal in Amerika um. Und zwar von Apartment Nr. 5 in Apartment Nr. 3. Unser jetziges Apartment ist wirklich sehr schön. Wir haben einen Patio - eine Art Terasse, die aber leider von einem fast zwei Meter hohen Zaun umgeben ist. Nun muß man sich das auch so vorstellen, dass da kein Grün ist, sondern nur Beton. Und da fühlten wir uns schnell eingesperrt. Auch die bereits erworbenen Grünpflanzen machten das nicht wett. Im oberen Apartment werden wir einen zwar kleineren Balkon haben, können dann aber in die Umgebung schauen. Und die Treppe zum Apartment ist auch nicht sehr steil, so daß Kinny sie sicherlich ohne Probleme bewältigen wird.

Heute nachmittag waren wir erneut beim Hundestrand. Kinny hat es so genossen, mit Herrchen im Pazifik zu tollen. Nur die recht hohen Wellen haben sie öfter von den Beinen gerissen. Später hat sie noch versucht, bis nach Australien zu buddeln - hat aber nicht ganz geklappt. Nun liegt sie total erschöpft auf unserem Patio.

Wir werden heute das erste Mal einen abendlichen Trip zur Küste unternehmen. Mal sehen, wie die Pier von Huntington beleuchtet ausschaut. Näheres dazu, dann beim nächsten Mal!

Hiermit möchten wir einmal alle unsere Leser, vorallem natürlich Familie und Freunde, grüßen!

Friday, June 8, 2007

Neueste Errungenschaften: Bügelbrett & Fernseher

Nachdem wir gestern ja bei Ikea unter anderem eine Matratze gekauft haben, konnten wir diese ja noch gestern abend in Gebrauch nehmen. Dafür mußte aber die Luft aus der geliehenen, aufblasbaren rausgelassen werden. Man kann dies zwar mit Hilfe der elektrischen Pumpe machen, aber wir wollten die Nachbarn zur späten Stunde nicht überstrapazieren. Und somit half Herbert mit ganzem Körpereinsatz nach (siehe nachfolgendes Bild!)


Heute haben wir dann wieder Geld ausgegeben (was auch sonst). Wir waren unter anderem im Spielgeschäft für Männer (Home Depot - schon zu Hause in Deutschland war der Baumarkt Herberts Lieblingsaufenthaltsort!). Aber es sprangen auch zwei schöne Pflanzen für mein Wohlbefinden dabei raus.
Danach ging es zu Best Buye. Wir haben uns nach längerem Hin und Her auch für einen Fernseher entschieden. Vorab fragten wir dann unseren netten, sehr bemühten Verkäufer, ob wir auch mit Scheck zahlen können. Sure!!!! Prima, dann man los! Doch kaum zückten wir unsere Starter-Schecks, hieß es "Sorry". Diese Art von Schecks (die man am Anfang von der Bank erhält, bis man zusammen mit seiner Kreditkarte die "richtigen" Schecks - mit Namenseindruck - erhält) sind nicht gern gesehen. Hier konnten wir sie also auch nicht verwenden. Wohl oder Übel mußten wir erneut zur Bank und dort Bargeld abheben! Wieder zurück im Laden haben wir nun endlich unseren Fernseher in Empfang nehmen können. Doch zu Hause stellten wir fest, dass uns noch ein Kabel fehlt. Das müssen wir also heute auch noch besorgen.

Dann haben wir uns endlich an die Wäsche gemacht. Wir sind zu meinem Freund Gabriel (Manager "Macho" Assistent) und haben eine Kreditkarte für die Laundry besorgt. Dann die Wäsche geschnappt und los ging es. Zwischendurch wurde noch schnell ein Bügelbrett besorgt, so dass ich mich heute abend schon an meine Lieblingsbeschäftigung machen darf!


Ich müßte dringend mal zur Post. Heute war es soweit, dass wir Lisa (Navi) programierten und uns auf den Weg machten. Die nächste Poststation ist 6 km entfernt. Gefunden haben wir sie letztendlich aber leider nicht! Ich will damit auch nur deutlich machen, dass das Wort "Entfernung" hier eine ganz andere Bedeutung hat.
Macho-Gabriel meinte heute auch, es gäbe eine Mall gleich um die Ecke. Gefahren sind wir schlußendlich 20 km!!!

Und so sieht es aus, wenn ich bei "It`s a Grind" einen Kaffee zum Schein trinke, um die E-Mails zu checken!

Thursday, June 7, 2007

Da sind wir wieder!

Ich sitze gerade in unserem neuen Wagen und warte auf Herbert, der noch schnell Filtertüten für unsere neue Kaffeemaschine kaufen ist. Und da hier ein "It`s a Grind" Café nebenan ist, habe ich doch glatt mal deren Internetzugang genutzt!
Also der gestrige Mittwoch war wohl an Aufregung nicht zu überbieten.
Wir sind recht früh aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt und sind gegen 08:30 Uhr in der Apartmentanlage "Windwood Glen" angekommen. Doch da wir keinen Cashier-Scheck hatten (wir warteten ja auf unser Geld) wollte man uns nicht in das Apartment lassen. Selbst Bargeld oder Mastercard wurde nicht akzeptiert.
(Ich muß dabei schreiben, dass der Assistent-Manager dieser Anlage, Gabriel, ein totaler Macho ist! Der redet auch nur mit Herbert!!)
Wir also wieder los (immer im Hinterkopf, dass wir unseren Mietwagen um 11:00 Uhr am John Wayne Airport abgeben sollten) zur nächsten Wells Fargo Bank. Wir hatten Glück, dass Geld war da. Doch die nette Bankangestellte war von der gaaaaaaaannnnnnnnnnnzzzzz langsamen Sorte (nun gut, der Amerikaner ansicht läßt eben alles ruhig angehen). Wir haben öfter erwähnt, dass wir es sehr eilig hatten - hat aber nichts gebracht!
Als wir dann die Bank verließen, hatten wir zwei Cashier-Schecks (einen dann gleich für unseren Wagen, den wir ja auch noch vor Abgabe des Mietwagens in Empfang nehmen wollten/mußten. Wie sollten wir sonst vom Airport wieder wegkommen?). Also zurück zu Gabriel - dem sehr, sehr dicken Macho! Natürlich war noch jede Menge Papierkram zu erledigen - und die Zeiger der Uhr rasten immer weiter.
Also wir endlich die Schlüssel für unser erstes amerikanisches Apartment in der Hand hatten, haben wir nur Taschen und Kopfer ausgeladen und sind weiter zur Public Motors, unseren ersten amerikanischen Wagen abholen! Die Jungs dort machten nicht so eine Show und gratulierten uns wirklich herzlich zum Wagen!
Ich fuhr dann mit unserem neuen Honda hinter Herbert im Mietwagen hinterher zum Airport. Da ich dort ja erst vor ein paar Tagen dieses nicht so schönes Erlebnis mit dem Polizisten hatte, fuhren wir zuerst nur in die Nähe des Airports. Dort ließ Herbert mich zurück. Wir vereinbarten, uns dort wieder zu treffen (diesmal hatten wir auch jeder ein Handy und ich auch etwas Geld), wenn er den Mietwagen abgeben hat. Mittlerweile waren wir bereits eine Stunde über die Zeit und wir hofften, dass die bei Alamo nicht so genau sind!
Leider kam Herbert noch ein kleines Missgeschick dazwischen. Er mußte den Wagen vor Abgabe noch volltanken. Auf der Tankstelle hatte ein Taxifahrer Probleme rückwärts von der Zapfsäule zurückzusetzen. Nett wie Herbert ist, hat er dann ebenfalls den Rückwärtsgang eingelegt und leider, leider den kleinen Wagen, der hinter ihm bereits wartete, übersehen! (Wir erwähnen hier einmal, dass der Mietwagen ein sehr großer SUV war und Herbert in Deutschland seit 30 Jahren unfallfrei gefahren ist!) Es handelte sich nur um einen geringen Blechschaden, doch die 22jährige Unfallgegnerin war total hysterisch und schrie und weinte nur. Sie rief dann auch die Polizei, die Herbert gleich nach seinem Führerschein fragte. Zuerst war der Polizist etwas angesäuert, dass Herbert nur einen deutschen Führerschein vorzuweisen hat. Herbert gab sich der englischen Sprache unmächtig und meinte nur, er wäre ja nur ein Tourist! Man sollte ja nicht jedem gleich alles auf die Nase binden, oder?
Es wurden dann auch nur die Versicherungsdaten ausgetauscht und Herbert gab den Wagen bei Alamo ab, die auch kein Problem sahen, da wir ja Vollkasko gemietet hatten.
Mitterweile war ich natürlich etwas verunsichert und spürte auch wieder aufkommende Verlustängste, dal ich ja zu diesem Zeitpunkt gar nicht wußte, wo mein Mann sich rumtrieb!
Irgendwann bekam ich dann seinen Anruf und dann habe ich ihn am Airport wieder aufgelesen und mir seine Story angehört! Wir fuhren erst einmal zum nächsten Starbucks und gönnten uns einen starken Kaffee zur Beruhigung!!!
Nach dem turbulenten Tagesbeginn (mitterweile war es bereits 14:00 Uhr) wollten wir nur noch unsere Ruhe. Wir fuhren zurück ins Apartment und packten die Koffer aus, als ein Anruf von Herberts Arbeitskollegen kam. Hans und er wollten mit uns essen gehen. Also fuhren wir zur Firma nach Huntington und danach mit beiden (Klaus auf seiner Harley, Hans im VW Jetta) im Konvoi über den Pazific Coastway (HW 1) nach Long Beach zum Fisch essen. Lecker!! Danach ging es noch nach Alpin Village (ein deutsches Dorf, wo man unter anderem alle möglichen deutschen Produkte kaufen kann). Dort wird wohl auch jedes Jahr ein Oktoberfest veranstaltet. Auf diesem Wege möchten wir Klaus auch mal offiziel "Danke" für seine Tips und Unterstützung sagen!
Was für ein langer Tag. Gegen 20:00 Uhr waren wir wieder im Apartment. Mit dabei, die elektrisch aufzublasende Matratze von Klaus. Dort wollten wir die erste Nacht drauf verbringen.
Den Abend ließen wir bei einer Dose Bier gemütlich auf dem Boden sitzend ausklingen!
Heute morgen ging ich mit Kinny ihre erste Runde in der neuen Wohngegend. Da genau gegenüber das Culver Plaza ist, haben wir Herbert auch gleich zwei starke Kaffees mitgebracht. Den Vormittag haben wir damit verbracht, ne Menge Geld bei Ikea zu lassen. Wir haben eine Matratze gekauft (konnten uns partout für kein Bett entscheiden), zwei Stühle (die zu dem Sofa passen, dass noch aus Deutschland kommt), einen kleinen Wohnzimmertisch, einen Duschvorhang (damit morgen früh nicht wieder das ganze Bad unter Wasser steht) und ne Menge Kleinkram. Danach ging es gleich in die Supermall "South Coast Plaza" zu Best Buye. Dort haben wir eine Kaffeemaschine und ein Bügeleisen erworben! Eigentlich haben wir uns die Fernseher angesehen, doch auch hier war unsere Entscheidungsfreudigkeit nicht sehr ausgeprägt.
Nachmittags wurden die erworbenen Sachen zusammengebaut und die Wohnung etwas gemütlicher gestaltet!
Am späten Nachmittag haben wir nun noch eine Rampe für Kinny gekauft. Damit kann sie nun problemlos ins Auto kommen!



Unser Honda Passport - man beachte den Schacht-Audorf Aufkleber!



Ein großer Kühlschrank - leider noch nicht viel drin!


Unsere Apartmentanlage von außen!



Wir können sogar die Berge von unserer neuen Apartmentanlage sehen!
(Übrigens stand heute in der Zeitung, das Irvine die sicherste Stadt der USA ist!)
Diese Blumen kenn ich nur aus der Vase bei meiner Oma!

Das wars für heute - bis zum nächsten Kaffee bei "It´s a Grind" oder "Starbucks" (denn die haben einen Hotspot!).

Tuesday, June 5, 2007

Vorübergehende Sendepause!

Leider war unser Geld auch heute nicht da! Mmmpff! Das wirft uns wirklich um Tage zurück und wir waren echt frustriert, als wir die Auskunft von der Bank-Trulla bekamen!
Wir haben dann telefonisch noch eine Autoversicherung abgeschlossen (für den Wagen, den wir zwar rein rechtlich gekauft haben, aber noch nicht bezahlt und somit auch noch nicht erhalten haben!). Den Tip für die Versicherung bekamen wir von Herberts zukünftigem Arbeitskollegen. Eigentlich sollten wir bei der Versicherung mit einer Dame sprechen, die auch aus Deutschland kommt. Das wäre dann ja wirklich einfach - aber wie sollte es anders sein, sie ist gerad im Urlaub in Deutschland! Aber so hat es ja auch geklappt - glauben wir zumindest. Wir erhalten nun per Post (an unsere neue Adresse!) die 60 Tage Versicherung, die wir nur ausfüllen und zurückschicken müssen. Sobald die Dame aus dem Deutschlandurlaub zurück ist, werden wir die nächsten Möglichkeiten mir ihr besprechen!
Danach fuhren wir nach Costa Mesa zu Ikea um mal zu schauen, was wir in den nächsten Tagen dort so kaufen werden. Ikea ist tatsächlich so aufgebaut, wie in Europa. Die Möbel sind aber natürlich auf den amerikanischen Markt abgestimmt. Wir haben dort auch wirklich einige Dinge gefunden, die wir wohl in unser Eigentum übernehmen werden. Doch wie bekommen wir denn bitte diese riesige Matraze (für ein Queen-Size-Bett) in unser Apartment? Aber darüber machen wir uns Gedanken, wenn wir unser Geld haben!
Am Ausgang gab es auch die Möglichkeit, Schokolade und Kekse etc. zu kaufen. Außerdem gab es, genau wie bei uns in Deutschland, eine Hot Dog Station. Nur wo bitte waren die Röstzwiebeln, die Gurken und die Remulade? Ein Hot Dog bestehend aus Brötchen, Wurst und je nach Geschmack mit Ketchup und/oder Senf ist doch nicht wirklich ein Hot Dog?!?
Gegen frühen Nachmittag fuhren wir zum Doggy-Beach und haben uns die Führerscheinbücher zu Gemüte geführt. Geplant haben wir nun, die Führerscheine am Freitag in Angriff zu nehmen! Schaun wir mal, ob wir mit unserem Zeitplan so hinkommen!?
Doch am Wichtigsten ist nun, dass unser Geld endlich kommt. Wenn es morgen nicht da ist, können wir nur hoffen, dass die Apartmentanlage auch unsere Kreditkarte akzeptiert!!!!

Und jetzt melde ich mich erst einmal ab. Da wir noch keinen Internetanbieter beauftragt haben, uns in unserem Apartment zu verkabeln, weiß ich nicht, wann ich wieder die Gelegenheit haben werde, diesen Blog zu erweitern oder mit Familie und Freunden übers Netz zu kommunizieren!

Heut ist nicht alle Tage - ich komm` wieder, keine Frage!!

Nur Bilder

Hier die versprochenen Bilder!

Wie findet Ihr denn unseren Buddelkönig?

Unschwererkennbar: Eine Palme und die Amerikanische sowie die Californische Flagge!


Herbert und Kinny vor der Pier (auf die Pier darf der Hund nicht) von Huntington Beach!

Monday, June 4, 2007

Kein Auto aber neue Schuhe

Leider konnten wir heute nicht unseren Wagen abholen, da unser Geld noch immer nicht hier ist! Also fuhren wir zum John Wayne Airport um unseren Mietwagen zu verlaengern. Doch wir wollten nicht zum Rental Car Return fahren, so hielt Herbert auf dem Seitenstreifen (an dem eindeutig angeschrieben stand, dass wir hier nicht parken duerfen). Er lief zur Alamo Station um schnell den Wagen fuer zwei weitere Tage zu mieten. Leider war das nicht so einfach und das ganze dauerte ziemlich lange. In der Zwischenzeit sass ich im Wagen und wartete. Bis ploetzlich ein Polizist auf einem Fahrrad neben mir stand und mir sehr unfreundlich zu verstehen gab, dass ich sofort wegzufahren haette. Sollte ich in wenigen Minuten noch immer dort stehen, wuerde er mich abschleppen lassen.
Ich sprang also auf den Fahrersitz und fuhr ohne Plan einfach los. Wer schon einmal im Grossraum Los Angeles war, weiss, dass das fahren hier ziemlich aufregend sein kann. Besonders dann, wenn man so gar keine Ahnung hat, wo man ist. Ich hatte zwar "Lisa" dabei, doch ich hatte ja nicht mal die Zeit, sie zu programieren. Und vorallem: worauf auch? Die erste Moeglichkeit die ich fand war ein Parkplatz etwas ausserhalb. Doch der kostet Geld - und ich hatte weder Geld noch die Nummer unseres brandneuen amerikanischen Handys. Und auch der Sprit im Wagen neigte sich dem Ende zu. In mir kam leichte Panik auf, zumal ich den Parkplatz ja auch nicht mit dem Shuttlebus zum Airport verlassen konnte, da Kinny im Kofferraum sass! Ich fuhr also zum Exit und hatte Glueck, dass mich mein Kurzaufenthalt nichts kostete. Dann todesmutig zurueck auf den HW Richtung Airport. Ich nahm mir vor, immer wieder im Kreis zu fahren, bis ich Herbert entdeckte. Gott sei Dank war das dann schneller, wie ich erwartete habe. Himmel - diesmal hatte nicht Kinny die Verlustaengste, sondern ich!
Dummerweise konnten wir den Leihwagen nicht einfach nur verlaengern, sondern mussten unseren abgeben und gleich einen neuen in Empfang nehmen. Was fuer ein Aufwand - aber es spart uns wirklich eine Menge Geld!
Ich konnte mich auch den Rest des Tages schlecht beruhigen. Man darf nicht vergessen, dass wir hier keinen Urlaub machen! Es ist wirklich ziemlich stressig und aufregend. Und heute habe ich mich das erstemal verflucht, die Green Card gewonnen zu haben! (Keine Angst, dieser Anflug ist wieder vorbei)
Um mich wieder etwas "runter zu holen", ging Herbert mit mir am Abend in die Mall nebenan. Dort habe ich mir erst einmal zwei Paar Schuhe gegoennt. Wer mich kennt weiss, dass Schuhe mich gluecklich machen koennen! Aber auch hier kann ich alle beruhigen: es sind schliesslich "nur" guenstige FlipFlops geworden! Aber schicke!
Eigentlich wollte ich Euch heute noch mit ein paar Bildern begluecken, aber wir kommen partout nicht ins Internet. So sitz ich gerad in der Motel Lobby und brech mir einen mit der amerikanischen Tastatur ab! (Hier werd ich nichts mit meinen 400 Anschlaegen!)
Die Bilder werden aber selbstverstaendlich nachgeliefert!