Saturday, October 20, 2007

Wohnmobil-Ausstellung

Achtung - dieser Post ist vermutlich nur für alle unsere Wohnmobil-Freunde interessant!
Also aufgepaßt: Wolfgang, Chris , Udo, Norbert, Helmut & Frauen sowie der Rest vom Wobiclub!
Heute vormittag machten wir uns auf den Weg nach Pomona, zur größten Wohnmobilausstellung in Californien. Die Karten hatten wir von Frank aus Riverside gesponsert bekommen, da er keine Zeit hatte - Danke nochmal dafür!
Wir fuhren über den Freeway No. 5, da wir noch einen kleinen Zwischenstop in einem Halloween-Shop machen wollten, der mir von Arbeitskollegen empfohlen wurde. Und was soll ich sagen - ich habe endlich mein Kostüm (mit allem drum und dran!). Als was ich nun gehe, verrate ich selbstverständlich noch nicht!
Als wir in Irvine losfuhren zeigte das Thermometer 26°C - in Pomona waren es dann 35°C! Es ist wirklich erstaunlich, wie groß die Temperaturunterschiede sind, je weiter man ins Inland fährt!
Auf dem Messegelände angekommen, staunten wir nicht schlecht, wie groß es war. Es fanden neben der R+V Messe noch zwei weitere Messen statt. Wir wurden vom Parkplatz aus mit einer Tram-Bahn zum Eingang unserer Ausstellung gebracht. Und von da an kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus.
Wir empfanden die 8 - 10 m langen Wobis in Deutschland schon als sehr groß! Doch heute haben wir mal richtig große Wohnmobile gesehen!!!! Mein Fotoapparat lief heute mal wieder heiß!
Wir sahen Wobis mit bis zu 4(!) Slide-Outs, mit Waschmaschine in der Garage, mit großen Flachbildschirmen und Radios, die außen am Wagen angebracht waren (damit man auch unter der Markise immer das aktuelle Footballspiel sehen oder hören kann), mit Steinabdeckungen bei Spüle und Herd etc. Zur Grundausstattung gehören Leder, Flachbildschirme, Aircondition, Mikrowelle etc.! Über die Inneneinrichtung läßt sich geschmacklich streiten - obwohl wir tatsächlich auch ein paar Wagen gesehen haben, die uns sogar mit den Polstern zusagten! Auch fanden wir ein bis zwei kleinere Wobis, die sogar recht interessant waren! Und endlich konnten wir mal diese PickUp-Auflieger von innen ansehen und müssen Euch sagen, dass auch die uns ganz gut gefallen haben!
Übrigens: Zuladung, PS, Hub- und Stauraum sind hier gar kein Problem!





Gar nicht übel!!!
Oder wie wär`s hiermit?

Friday, October 19, 2007

Woher kommst Du denn?

Als ich heute bei Paychex am Scanner stand, der in einem extra Raum untergebracht ist, kam Carin dazu. Wir laufen uns zwar öfter über den Weg, grüßen uns, haben aber noch kein privates Wort miteinander gewechselt. Im Scannerraum kam es nun aber zu einer kurzen Unterhaltung an deren Ende mich Carin fragte, was für einen Akzent ich hätte! (Hallo - welcher Akzent!?) Ich war über die Frage doch sehr erstaunt, immerhin arbeite ich seit 6 Wochen bei Paychex. Nicht das ich mich für Wichtig nehme. Aber wenn in meiner "alten" Firma jemand aus dem Ausland angefangen hätte, der zudem vielleicht auch mit leichten Sprachschwierigkeiten zu kämpfen hätte, dann wüßte das jeder Kollege. Ich bin sowieso erstaunt, dass ich so wenig nach Deutschland gefragt werde. Andersrum würde ich einem Amerikaner vermutlich ein Loch in den Bauch fragen. Aber auch das sind eben die kleinen Unterschiede.
Heute durfte ich dann an meinem ersten Branch Meeting teilnehmen. Das näher ausführen zu wollen, würde wenig Sinn machen, da ich nicht wirklich viel verstanden habe. (Ich kämpfe mich nicht nur durch die Englische Sprache sondern auch durch die Paychex Sprache!) Aber als die eine Leinwand aufstellten und mir mein Name mit ein paar anderen in großen Buchstaben entgegensprang, bekam ich dann schon eine leicht feuchte Stirn. Gott sei Dank begrüßte man uns nur - wir mußten weder aufstehen noch was sagen! Puh!
Meine Arbeitskollegin Sarosh hat einen Bekannten, der wohl vor ca. 50 Jahren in Deutschland geboren wurde. Sie erzählte ihm von mir und gab mir am nächsten Tag seine Telefonnummer. Er würde sich freuen, mal wieder deutsch zu sprechen also sollte ich ihn anrufen. So was überlass ich ja aber grundsätzlich meinem Mann. Ryan (eigentlich Rainer) hatte uns für heute abend nun zu sich nach Hause eingeladen. Sarosh war auch dabei. Es war ein wirklich netter Abend, wobei wir kaum ein deutsches Wort gesprochen haben, da es ja Ann (Ryans Frau) und Sarosh gegenüber unhöflich gewesen wäre.
Ryan und Ann leben in einem netten kleinen, typisch amerikanischen Häuschen mit Kamin und jeder Menge Familienbildern auf dem Sims. Es gab auch ein typisch amerikanisches Dinner - Ann hatte gleich nach der Arbeit Pizza geholt und Sarosh brachte noch eine Schokoladentorte aus der Tiefkühltecke mit. Wir sorgten für den Wein!
Die Gespräche waren wirklich locker und unterhaltend. Nur als Ryan und Ann uns fragten, ob wir schon eine Kirche in Amerika hätten und uns ausschweifend von ihrer erzählten, wurden wir etwas stiller. Man bot uns mehrfach an, mit uns gemeinsam dort hinzugehen. In der Kirche wäre immer Live-Musik und es würden auch jede Menge Unternehmungen veranstaltet. Zudem ist die Kirche tatsächlich "Kundenfreundlich" und bietet mehrere Gottesdienste, über den Tag verteilt, an. Wir haben uns nett für die Informationen bedankt und gesagt, dass wir darüber nachdenken werden! Als wir dann wieder andere Themen aufgriffen, wurden mein Mann und ich auch wieder gesprächiger.
Wir haben uns wirklich sehr wohl gefühlt und vielleicht wiederholen wir das bei Gelegenheit.

Thursday, October 18, 2007

Scary!!!

Heute möchte ich Euch mal wieder die Umgebung zeigen, in der ich arbeite!
Da Halloween-Dekoration ganz groß geschreiben wird bei Paychex, durfte auch ich Hand anlegen und habe mich mit den wunderbaren Spinnweben abgeackert. Reingehängt wurden dann natürlich auch noch meine speziellen Freunde, die Spinnen - wenn auch nur aus Plastik!
Mittlerweile hat auch Pete seine Kiste ausgepackt. Pete ist absolut Halloweenverrückt und deshalb liegen nun überall Knochen und Schädel rum.
Das ganze ist irgendwie schon eigenartig: im Fernsehen wird jedes "unanständige" Wort überpiepst und zur Halloweenzeit kann man überall zum Teil wirklich ekligaussehende Dinge bestaunen und kaufen?!
Wir waren ja vor unserem Amerika-Abenteuer noch nie in einem Halloween-Laden und waren teils wirklich entsetzt und gleichzeitig erstaunt, was man alles kaufen kann. Leider habe ich mich noch immer nicht so recht für eine Verkleidung entscheiden können. Nur meine Verletzung, die weiß ich schon ganz genau! Iiiiihhhhh!!!
Am kommenden Wochenende wollen Herbert und ich in einen der größten Läden hier im Umkreis gehen. Mal sehen, ob ich da noch Anregung finden kann.
Sollte jemand von unseren Lesern eine Idee haben, dann her damit! Ich bin dankbar für alle umsetzbaren Vorschläge von Movie-Stars oder Musician - nur tod sollten sie sein!



Bei Paychex kann man sich auch zu Tode arbeiten!?
Hier eine kleine Erläuterung zu Halloween, für die, die es nicht wissen:
Halloween (31. Oktober) ist der Vorabend von Allerheiligen und wird auf beiden Seiten des Atlantiks auf lustig-makabre Weise gefeiert: Man verkleidet sich als Hexe, Teufel, Skelett, Geist, Monster und dergleichen. Kinder schnitzen aus Kürbissen Laternen und ziehen von Tür zu Tür, um sich Leckereien zu erbetteln. Dabei heißt es "Trick or treat" ("Streich oder Leckerbissen"). Mit anderen Worten: Wenn keine Leckerein gespendet werden, wird dem "Opfer" ein Streich gespielt.
Halloween geht vermutlich auf ein altes keltisches Neujahrsfest, den "Samheim" (Ende des Sommers), zurück. Einer irischen Legende nach zogen in der Nacht vor dem 1. November die Geister der Verstorbenen umher, um die Körper der Lebenden in Besitz zu nehmen. Zur Abschreckung der Gespenster zogen die Menschen furchteinflößende KLeidung an.

Saturday, October 13, 2007

Miramar Airshow

Heute ging es mit den "Cool Riders" zur MiraMar Airshow! Leider hatte es Nachts geregnet (was der Wettervorhersage-Mann auch tatsächlich angesagt hat - eine irre Abwechslung für ihn) und so hing der Himmel ziemlich voller Wolken. Gott sei Dank konnte man aber trotzdem die Flieger am Himmel sehen und ihre Kunststücke verfolgen. Auch am Boden gab es, vorallem für meinen Mann der ja aus der Branche kommt, viel zu sehen.




Herbert auf "seinem Flugzeug". Mit Maschinen solchen Typs hat er in Deutschland lange Jahre gearbeitet.

Thursday, October 11, 2007

Irvine im deutschen Roman vertreten

In meinem Lunch Break - der ja eine Stunde dauert, und den ich auch genauso lange geniesse - sitze ich oft am See nebenan und lese. Wir haben einige noch ungelesene Bücher aus Deutschland mitgebracht und zur Zeit lese ich einen eigentlich nicht so spanenden Roman. Doch heute mittag hat er plötzlich meine ganze Aufmerksamkeit auf sich gelenkt.

Ist das nicht witzig? Da erwähnen die in meinem Roman Irvine, die Stadt, in der ich jetzt lebe!

Wednesday, October 10, 2007

Arbeitseinstellung

Gestern war ein echt besch... Tag für mich. Ich hatte bereits 3 Tage an einem Projekt gearbeitet, dass dann partout nicht passen wollte.
Was genau los war, würde hier den Rahmen sprengen. Nur soviel = Zahlen sollten "matchen" - taten sie aber nicht!
Nun mußte der Fehler gefunden werden. Es ist für mich vollkommen selbstverständlich, dass ich meine Fehler auch wieder selber ausbügel. Doch ich kam einfach nicht weiter. Man(n) muss sich hier nun auch bildlich vorstellen, dass ich die letzten Tage nur auf winzige Zahlen gestarrt habe und manchmal sieht man dann eben den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Das soll aber keine Entschuldigung sein, sondern lediglich eine Erklärung.
Dann bekam ich bei der Suche nach dem Fehler Unterstützung von Melissa, die diesen "Job" leitet (wir erstellen für Clients die Abrechnung und hierbei handelte es sich um eine Firma mit 300 Angestellten).
Also arbeitete ich meinen Lunch Break durch und wurde irgendwann von Joe, meinem Supervisor, "rausgeschmissen". Ja, ihr habt richtig gelesen. Er meinte, ich hätte keine Wahl und müsste nun 1 Stunde Pause machen. Er war richtig ein bißchen böse, als ich mich zuerst sträubte - wollte ich doch meine Arbeit beenden!
Den Feierabend schob ich aufgrund der Suche auch weiter hinaus bis Joe auch dem ein Ende bereitete. Er meinte noch, dass ich die länger gearbeitete Zeit ja auf meinem Timesheet vermerken soll, damit man mir auch die Zeit bezahlt! Hallo?
Nur als Anmerkung - wir fanden den Fehler und ich hoffe, ich stehe nicht wie die doofe Deutsche da!
Anderseits haben sie mir heute gesagt, dass ich einen "amazing job" gemacht hätte und nicht zu hart zu mir sein soll, da diese Art von Jobs auch für jeden von ihnen schwierig gewesen wäre! (Ach die Amis sind immer soooo nett!)
OK - heute bin ich also mit neuem Elan zu Paychex. Den gestrigen Tag habe ich einfach mal abgehakt, solche Tage gab es auch in Deutschland!
Ich schnappte mir eine neue Aufgabe, die ich natürlich möglichst schnell und richtig abliefern will. Somit kam ich nach 50 Minuten aus meinem Lunch Break zurück und legte wieder los. Und siehe da - schon wieder bekam ich "Mecker" von Joe. Lunch Break ist eine Stunde und ich soll ja die 10 Minuten auf dem Timesheet vermerken.... Hallo???
An diese Einstellung muß ich mich erst noch gewöhnen! Könnt ihr das nachvollziehen?

Im übrigen steht auf meinem Schreibtisch nun ein kleiner Plastikkürbis und überall kleben Fensterbilder, die Gespenster oder blutiger Handabdrücke darstellen. In unserem Wohngebiet ist alles mit Lichterketten geschmückt, überall stehen Grabsteine rum, hängen Spinnennetze mit Spinnen, liegen irgendwelche "Menschen" unter Gehwegplatten und nur der Kopf, die Arme und Beine gucken raus, Skelette hängen in den Bäumen etc. Die fünfte Jahreszeit hat begonnen!

Sunday, October 7, 2007

Tour mit den "Cool Riders"

Vorab erst einmal ganz lieben Dank für all die guten Zusprüche für Kinny! Ein ganz besonders dickes Bussie nach Riverside - Ihr seid soo lieb!!!
Ich kann heute mitteilen, dass es ihr schon ein ganzes Stück besser geht - die Medikamente haben ihr über den schlimmsten Punkt hinweggeholfen. Nun müssen wir sehen, wie es wird, wenn wir die Medikamente wieder absetzen! Der Tierarzt meint, dass es sich um Pollen- und Gräser handeln könnte, die vorwiegend im Herbst und Frühjahr fliegen. Vielleicht wäre also die "fiese Phase" beschränkt auf einige Wochen im Jahr!
Bei Paychex wurde übrigens nun entschieden, dass Team 2 (ich eingeschlossen) als "Death Musicians" zu Halloween gehen! Na prima - somit waren Herbert und ich gestern schon mal im "Costume Castle" um uns etwas Anregung zu holen! Himmel, man kann sich davon gar kein Bild machen - Kostüme, Masken, blutige Körperteile, Spinnen, Perücken, Bärte, Schmincke, falsche Wimpern, grusselige Gebisse etc. - einfach alles, was man zum Verkleiden benötigt. Natürlich gibt es auch schon komplette Inclusiv-Pakete zu kaufen, z. B. als Pirat, Cowboy, Clown, sexy Bedienung, Prinzessin, Hexe. Am besten fand ich die Abteilung für die Kleinsten. War schon lustig anzusehen, als was Mama und Papa den Nachwuchs so verkleiden könnten!
Ach übrigens - wenn uns der Sinn danach stehen würde, könnte auch Kinny dem Trubel nicht entkommen. Denn es gab natürlich auch Kostüme für Hunde! Wie wär`s - Kinny als Elvis!?
Heute haben wir dann unseren ersten Ride mit den "Cool Riders" unternommen. Es handelt sich hierbei um eine Motorradgruppe bestehend aus Leuten verschiedenen Alters, die auch ganz unterschiedliche Maschinen (Harley Davidson, Honda, Suzuki, BMW etc.) fahren. Wir sind am PCH entlang bis nach Dana Point gefahren, danach durch die Canyons und später ein kurzes Stück über den Freeway bis nach Anaheim. Unterwegs haben wir zwei Stops eingelegt, einen direkt am PCH, den anderen in Cook´s Corner. Der letzte Stop war dann im Phoenix Club, wo zur Zeit Oktoberfest gefeiert wird. Es gab Erbsensuppe, Bratwurst mit Sauerkraut, eine Art Krustenbraten mit Kartoffelsalat, Reibekuchen (wir norddeutschen nennen es auch Kartoffelpuffer) außerdem deutsches Bier! Die Preise waren wirklich gesalzen, aber das Bier war spitze!
Es war ein geniales Feeling mit 18 anderen Bikes die Straßen entlang zu fahren. Auf dieser Tour haben wir super nette Leute kennengelernt und es wird sicherlich nicht unser letzter Trip mit dieser Gruppe gewesen sein!

Mal was anderes : eine 6 Zylinder Honda! Einfach toll anzusehen!
Amerikaner beim Testen von "Jägermeister"