Monday, May 28, 2007

I´m ready now...

... to start a new beginning. With all our hopes and all our dreams!
Diese Songzeile von Melanie C spukt mir die ganze Zeit im Kopf herum.

Nachdem ich gestern am liebsten sofort den Rückflug gebucht hätte - ich war ziemlich fertig und gestresst - ist heute wieder alles prima und läuft.
Als erstes fuhren wir heute zu der Firma, in der Herbert arbeiten wird. Wir haben sie uns von außen angesehen (es hat heute niemand gearbeitet) und sind dann weiter nach Huntington Beach gefahren. Es ist schon komisch - man fährt mit wirklich anderen Augen durch die Gegend. Schließlich wollen wir hier leben und somit schauen wir nach Appartmentanlagen, ob eine Hundewiese in der Nähe ist, eine Einkaufsmöglichkeit (wobei das hier wirklich gar kein Problem ist - eine Mall neben der anderen) etc. Und es ist tatsächlich so, dass man es sich abgewöhnen sollte, Amerika mit Deutschland zu vergleichen. Das geht einfach gar nicht. Hier ist irgendwie alles ein bißchen anders - aber durchaus schön!

Wir suchten uns in Huntington einen Parkplatz und bummelten mit "Schnurre" durch die Main Street. Es waren unendlich viele Menschen unterwegs. Nun gut, es ist Feiertag (Memorial Day), aber wenn man sieht, dass alle Läden geöffnet haben, wundert man sich schon, wo denn dann noch all die Menschen herkommen, die sich vergnügen.

Da, wie erwähnt, Memorial Day ist, haben wir heute auch mal direkt erlebt, wie patriotisch die Amerikaner sind. Am Strand hielten Soldaten Reden und sie hatten wirklich viele Zuhörer, die ihnen immer wieder Applaus schenkten. Überall wehten Fahnen und andere typisch amerikanische Sympole!

Wir sahen uns das Treiben auf der Pier und am Strand an (hier wurde Picknik gemacht, Beach-Volleyball gespielt, gesurft...) und fuhren dann zum Doggy-Beach!


Herrlich, 1,6 Milen voll mit Hunden und ihren Besitzern. Als Kinny den Pazifik vollends in der Nase hatte, gab es auch kein Halten mehr!!! Schon auf der Main Street wurden wir zwei-dreimal angesprochen, was wir für einen schönen Hund hätten. Und auch am Strand erntete Kinny bewunderte Blicke. Die Amis sind wirklich absolut Hundeverrückt! Toll das mein Hund gleich den ersten Amerikaner anblasen mußte, der sie streicheln wollte. Aber so ist sie nun mal!

Auf dem Rückweg zum Motel hielten wir noch an einem Supermarket. Ich wollte Wasser und eine Kleinigkeit zu essen kaufen. Und da es hier unter Strafe verboten ist, den Hund allein im Auto zu lassen, ging ich allein. Herrlich - diese Auswahl hat mich vollkommen überfordert. Welches von den hundert Sorten Wasser soll ich nehmen, welcher Joghurt wäre nun wohl der Richtige? Und als ich dann an die Kassen kam, war es um mich geschehen. Man konnte dort doch tatsächlich alles selbst eingeben, irgendwie bezahlen und ab!
(Und auch hier war alles auf den Memorial Day abgestimmt - es gab Kuchen (in allen Arten und Formen) mit rot, weiß, blauen Verzierungen!)
Gott sei Dank fand ich aber eine(!) Kasse, die noch eine Kassiererin hatte!
Wieder am Motel angekommen, gingen wir in die Mall, die nebenan liegt. Dort gibt es ein "California Wellcome Center". Wir besorgten uns einige Appartment Magazine und erhielten auch sonst noch einige Tips von den beiden Damen, die das Center betreuten. Man riet uns vorallem davon ab, uns in Downtown Santa Ana aufzuhalten - hier würde es einige Banden geben! Die eine Lady fragte dann noch, ob ich aus England käme (das hätte sie aufgrund meiner Ausprache vermutet - ich fass das mal als Kompliment auf!) und dann wünschten uns beide noch viel Glück!

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